Waldgebiete & Natur

Bockholter Berge

Die Bockholter Berge östlich von Gimbte verbinden alte Eichen- und Kiefernwälder mit sandigen Dünen, Heideflächen und dem naturnahen Gellenbach. Das Naturschutzgebiet ist ein besonderes Naturerlebnis im Münsterland.

Die Bockholter Berge

Das Naturschutzgebiet Bockholter Berge liegt östlich von Gimbte zwischen der Ems und dem Schiffahrter Damm. Die Landschaft ist durch sandige Dünen, Heideflächen, Wälder und den Gellenbach geprägt.

Die Bockholter Berge gehören zum Stadtgebiet von Greven und zählen zu den ältesten Naturschutzgebieten im Kreis Steinfurt. Das Gebiet hat eine Fläche von rund 61 Hektar.

Die markierten Wege führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich besonders für Spaziergänge und Wanderungen eignet.

Östlich von Gimbte Das Naturschutzgebiet liegt zwischen Ems und Schiffahrter Damm.
Rund 61 Hektar Das Naturschutzgebiet umfasst rund 61 Hektar.
Markierte Wege Das Gebiet lässt sich auf ausgewiesenen Wegen erkunden.

Dünen, Heide und Wald

Die Bockholter Berge sind eine besondere Kombination verschiedener Lebensräume. Neben alten Eichen- und Kiefernwäldern gibt es Wacholderheide, Sandtrockenrasen und offene Sandflächen.

Die sandige Dünenlandschaft erinnert an die frühere Heidelandschaft des Münsterlandes. Besonders im Spätsommer ist die Heideblüte ein reizvoller Anblick.

Besonderer Naturraum: Das Naturschutzgebiet bewahrt seltene Lebensräume auf Sand- und Dünenstandorten. Dazu gehören Wacholderheiden, Sandtrockenrasen, alte bodensaure Eichenwälder und naturnahe Bachbereiche.

Die Bockholter Berge sind außerdem Lebensraum für zahlreiche seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Die alten Wälder mit Alt- und Totholz besitzen dabei eine besondere Bedeutung.

Der Gellenbach

Eine besondere Landschaftsstruktur der Bockholter Berge ist der Gellenbach. Er verläuft am nördlichen Rand des Naturschutzgebietes und ist stellenweise tief in den Sand eingeschnitten.

Der Bach besitzt an verschiedenen Stellen einen naturnahen Verlauf mit Mäandern, Sandbänken, Steilufern sowie Prall- und Gleithängen.

Lebensraum Gellenbach: Die naturnahen Uferbereiche bieten zahlreichen Tierarten geeignete Lebensräume. Auch der Eisvogel findet an den Steilufern des Gellenbachs geeignete Bedingungen.

Wandern in den Bockholter Bergen

Die Bockholter Berge lassen sich am besten zu Fuß auf den markierten Wegen erkunden. Die Wege führen durch Wälder, Dünenbereiche und Heidelandschaften und ermöglichen unterschiedliche Einblicke in das Naturschutzgebiet.

Ein besonderes Angebot ist die rund 10 Kilometer lange Wanderung „Greven durch die Bockholter Berge zur Ems“. Sie führt durch die Bockholter Berge, weiter nach Gimbte und bis zur Ems. Die Route wird von Greven Marketing als leichter Rundweg mit einer Gehzeit von etwa 2,5 Stunden angegeben.

Tipp: Ein Besuch der Bockholter Berge lässt sich gut mit einem Abstecher nach Gimbte und an die Ems verbinden.

Passende Informationen

Informationen & Planung

Die Bockholter Berge sind ein Naturschutzgebiet. Bitte bleibe auf den ausgewiesenen Wegen und beachte die Hinweise vor Ort. Das Gebiet wird auch für Freizeitaktivitäten genutzt, gleichzeitig sollen empfindliche Lebensräume und seltene Arten geschützt werden.

Für aktuelle Informationen zu Wanderungen, Führungen und weiteren Angeboten rund um Greven lohnt sich ein Blick auf die Seiten von Greven Marketing und der Stadt Greven.

Quellen: Stadt Greven sowie Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Naturschutzgebiet und zur Fläche nach den aktuellen Fachinformationen des Landes NRW. Wanderinformationen nach den aktuellen Angaben der Stadt Greven.